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Schulsanitäter


Unser Schulsanitäterteam im Schuljahr 2013 / 14



Jan- Luca Wedi, Sabrina Overhoff, Nicole Kortemann, Theresa Schabram, Leon Thielemeier, Yaren Öztürk, Kristin Holz
Svenja Frieling, Finn Schriewer, Niklas Hardeweg, Obialo Schmidtke, Kristin Thalmann, Pia Seiling, Theresa Petermann
Franziska Blomert, Marie- Christin Elting, Marina Thröner, Freda Westers, Gina Helmer, Alexandra Hohnhorst


 

Allgemeines zum Schulsanitätsdienst:

Seit dem Schuljahr 2008 / 2009 haben wir an unserer Schule den Schulsanitätsdienst mit großem Erfolg eingerichtet.

Das Konzept des Schulsanitätsdienstes sieht vor, dass sich Schüler in der Jahrgangsstufe 9 zum Schulsanitäter ausbilden lassen und in der Jahrgangsstufe 10 ihren Dienst aufnehmen. Die Ausbildung findet durch Herrn Bölling, der auch Lehrer an unserer Schule ist und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) statt. Für die Schüler wird dieser Kurs als freiwillige Arbeitsgemeinschaft auf dem Zeugnis vermerkt, er kann nicht als Wahlpflichtfach anerkannt werden.

Der Lehrgang zum Schulsanitäter beinhaltet unter anderem die Inhalte eines Erste-Hilfe-Kurses, z. B. des DRK. Dies wird, als zusätzlicher Bonus für die Schüler, auch mit einem Erste-Hilfe-Schein bescheinigt. Die Unterrichtsinhalte gehen aber noch weiter. Besonderer Wert wird auf den Umgang mit typisch schulischen Erkrankungen wie Bauschmerzen und Kopfschmerzen gelegt. Dabei wird besonders auf die kindliche Psyche geachtet.

Sowohl die Ausbildung in der Jahrgangsstufe 9 als auch den tatsächlichen Schulsanitätsdienst in der Jahrgangsstufe 10 wird von den entsprechenden Schülern auf freiwilliger Basis übernommen. Trotz dieser zusätzlichen Belastung erklären sich jedes Jahr weit mehr als die Hälfte aller Schüler der Jahrgangsstufe bereit diese Aufgaben zu übernehmen zu wollen. Leider ist es daher notwendig eine Auswahl unter den Schülern zu treffen. Meist können jedoch noch viele Schüler einen Erste-Hilfe-Kurs an Projekttagen oder ähnlichen Veranstaltungen an der Schule machen.

Die Arbeit der Schulsanitäter hat ein sehr hohes Niveau. Die per Handy, Sprechfunkgerät oder Schullautsprecher aus dem Unterricht herausgerissenen Sanitäter kümmern sich um kranke oder verletzte Mitschüler sowohl physisch als auch psychisch. Weiterhin kümmern sie sich um die Taschen und Rucksäcke der betroffenen Schüler, entschuldigen diese bei den nachfolgenden Lehrern, nehmen Kontakt mit den Eltern auf oder veranlassen auch die weitere Versorgung durch den Rettungsdienst. Das erkrankte Kind wird dabei vom Schulsanitäter häufig bis zum Eintreffen der Eltern betreut. In der Vergangenheit wurden verletzte Schüler von den Sanitäter auch noch bis in das Krankenhaus hinein betreut.

Die Arbeit unserer Schulsanitäter wurde von Seiten der Bezirksregierung bei der Qualitätsanalyse im Jahr 2010 besonders gelobt. Auch die Lehrer, Sekretärin und die Schulleitung sind den gewissenhaft arbeitenden Sanitätern dankbar und freuen sich über die Arbeitsentlastung durch die Betreuung erkrankter Schüler.

Realistische Unfalldarstellung (RUD) in der Ausbildung zum Schulsanitäter

Die realistische Unfalldarstellung (RUD) bietet den zukünftigen Schulsanitätern die Möglichkeit ihre erlernten Kenntnisse an geschminkten Darstellern anzuwenden. In Zusammenarbeit mit dem DRK Emsdetten haben die zukünftigen SSDler diverse Verletzungen behandelt. Besonders erfahrenswert dabei war nicht nur das Aussehen der Verletzten sondern auch die Darstellung der Unfallsituation mitsamt seiner Hektik, Unsicherheit und Ängsten auf Seiten der Verletzten, der Helfer und sonstiger Beteiligter.